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Familienzentrum
Träger
Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münsterland-RecklinghausenDie Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt betreut zurzeit 70 Kinder in vier verschiedenen Gruppen.
Die Einrichtung liegt in einer ruhigen Seitenstraße der Bochumer Straße, im Süden von Recklinghausen und in der direkten Umgebung des Recklinghäuser Stadthafens.
Das Gebäude der Kita wurde im Jahre 2020 neu erbaut und wurde zum 01.11.2020 eröffnet.
Die besonderen Merkmale des Gebäudes sind die bodentiefen Fenster, die Fußbodenheizung und der Echtholzparkettboden, wodurch den Kindern eine warme und offene Atmosphäre geschaffen wird, in der sie sich wohlfühlen sollen.
Der Träger der Einrichtung ist die Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münsterland - Recklinghausen. Sie ist ein unabhängiger anerkannter Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege. Die Arbeiterwohlfahrt leistet ihre Aufgaben unabhängig von politischer, rassischer, nationaler oder konfessioneller Zugehörigkeit.
Montag bis Freitag
Die Einrichtung ermöglicht den Eltern größtmögliche Flexibilität zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Daher werden alle Schließtage frühzeitig bekannt gegeben.
In der Regel feste Schließzeiten sind:
Die personelle Besetzung richtet sich nach den Vorgaben des KiBiZ und sind durch das Buchungsverhalten der Eltern im ständigen Wandel.
Derzeit arbeiten innerhalb der Einrichtung:
Die Einrichtung ist ebenfalls ein Ausbildungsbetrieb, weshalb wir verschiedene Praktikant*innen beschäftigen.
Die verschiedenen Mitarbeiter*innen sind unter anderem in folgenden Bereichen geschult:
Das Gebäude der Kindertageseinrichtung wurde im Jahre 2020 durch die Stadt Recklinghausen erbaut.
Die Arbeiterwohlfahrt ist Mieter dieses Gebäudes und betreibt seit dem 01. November 2020 dort die Kita Uferstraße.
Die besonderen Merkmale des Gebäudes sind die bodentiefen Fenster, die Fußbodenheizung und der Echtholzparkettboden, wodurch den Kindern eine warme und offene Atmosphäre geschaffen wird, in der sie sich wohlfühlen sollen.
Alle drei Gruppen für Kinder ab 2 und ab 3 Jahren, verfügen über einen großzügigen Gruppenraum, mit jeweils einen Nebenraum und einem separaten Waschraum. Die beiden Gruppen für Kinder von zwei bis sechs Jahren teilen sich gemeinsam noch einen weiteren Schlafraum, in der die jüngeren Kinder die Möglichkeit erhalten, nach dem Mittagsessen sich auszuruhen oder zu schlafen.
Die Gruppe für Kinder von 0 – 3 Jahren verfügt neben einem großzügigen Gruppenraum, noch über einen angrenzenden Bewegungsraum, einen Schlafraum und Waschraum. Zusätzlich verfügt die Einrichtung über einen modernen Turnraum und einen Speiseraum, die aufgrund einer mobilen Trennwand, bei Bedarf zu einem großen Mehrzweckraum zusammengelegt werden können.
Des Weiteren verfügt die Einrichtung noch über einen Differenzierungsraum, welcher für Elterngespräche, Therapien oder auch Angebote in Kleingruppen genutzt werden kann.
Die Küchen und die sanitären Anlagen sind nach neuestem Standard eingebaut worden. Die Möblierung der Einrichtung wurde im Zuge des Neubaus komplett erneuert und die neue Einrichtung zeichnet sich durch eine Barrierefreiheit aus.
Klimafreundlich und Energetisch ist das neue Gebäude durch eine eigene Wärmepumpe und Fotovoltaikanlage auf dem begrünten Dach.
Das Außengelände kann jede Gruppe durch einen eigenen Ausgang erreichen und verfügt über einem Seilpfad, einer Schaukel, einem Kletterturm und einer Wasserpumpe. Die genannten Elemente sollen die Kinder in ihrer Motorik unterstützen und ihnen viele Möglichkeiten schaffen, zu experimentieren und zu entdecken.
Der U3-Bereich ist bewusst nicht mit einem Zaun abgetrennt worden, allerdings gibt es eine durchdachte Bepflanzung mit Hecken und Sitzsteine. Diese wurden so eingesetzt, dass ein Schutz für die Kleinsten geboten werden kann - wenn sie es wünschen.
Jede Gruppe verfügt über eine eigene überdachte Terrasse, welche den Kindern an heißen Tagen Schatten spendet und auch vor Regen schützen kann.
Ein weiterer Bereich des Außengeländes ist ein kleiner Grünstreifen, der hinter dem Gebäude entlangläuft. Dieser wird für die Hochbeete genutzt, welcher mit den Kindern gemeinsam gepflegt wird und die Lebensmittel nach der Ernte gemeinsam verarbeitet werden.
Besonderen Schwerpunkt in der täglichen Arbeit legt die Einrichtung auf folgende Punkte:
Sprachbildung und Sprachförderung sind Aufgabe von allen pädagogischen Fachkräften in der Kindertageseinrichtung. Alle Mitarbeiter werden/wurden durch verschiedene Fortbildungen für die alltagsintegrierte Sprachförderung sensibilisiert.
Die Sprachbildung kann sowohl in der Gesamtgruppe als auch in der Kleingruppe und bei Bedarf auch in der Einzelarbeit stattfinden. Dies sollte jedoch immer unter Berücksichtigung der pädagogischen Themen in der Gruppe bzw. in der Einrichtung und der momentanen Lebenssituation des jeweiligen Kindes passieren. Dazu wird die Lern- und Sprachentwicklung der Kinder systematisch beobachtet, dokumentiert sowie reflektiert und als professionelle Arbeitsgrundlage genutzt. Die Fachkräfte erkennen und nutzen dann Interaktionsangelegenheiten.
Die Erzieherinnen sind dazu angehalten, positives Sprachverhalten in ihrer Vorbildfunktion anzuregen. Somit sind alle Mitarbeiter der Einrichtung dazu verpflichtet, ihre eigene Bereitschaft zur Reflexion des eigenen Handelns zu überprüfen.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag gilt gleichermaßen für Kinder mit und ohne Einschränkungen. Im Zentrum unserer pädagogischen Arbeit stehen die Kinder mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen. Inklusion basiert auf einer Pädagogik der Vielfalt und Normalität. Diese Normalität gilt es in pädagogischen Kontexten professionell zu gestalten.
Jedes Kind ist anders, alle Kinder sind gleich.
Wenn von Partizipation von Kindern in der Kita die Rede ist, dann sind damit Möglichkeiten der Mitbestimmung und Teilhabe im Kita-Alltag gemeint. Die Mitbestimmung und die Teilhabe sind die Grundlagen jeder demokratischen Gesellschaft. Durch Partizipation erfahren die Kinder, dass ihre Bedürfnisse gehört werden und dass ihre Meinung wichtig ist.
Neben der grundlegenden Haltung der pädagogischen Fachkräfte, Kinder bei ihren Bedürfnissen, Wünschen und Ideen ernst zu nehmen, lassen sich in der Kita unterschiedliche Teilhabe-Strukturen aufbauen z. B. im Rahmen der Projekte, sowie der regelmäßigen Gesprächskreise.
Entscheidungen welche Spielpartner, Spiele, Aktionen oder Kleidung das Kind wählt, liegen ganz alleine beim Kind selbst. Auch beim Essen hat Freiwilligkeit oberste Priorität.
Um Eltern und Kindern eine gute Unterstützung und Beratung zu ermöglichen, ist die Kindertageseinrichtung mit vielen Institutionen vernetzt. Alle Familien befinden sich in individuellen Lebenslagen bei der das pädagogische Fachpersonal berät und begleitet, aber auch an andere Institutionen verweisen und vernetzen kann. Anhand von Arbeitskreisen, soll der gemeinsame Informationsaustausch und die stetige Professionalisierung unterstützt werden, in dem das pädagogische Fachpersonal aller Kindertageseinrichtungen im Kreis Recklinghausen sich vierteljährlich zum Thema Inklusive Förderung trifft.
Mit folgenden Institutionen arbeitet die Kita regelmäßig zusammen:
Eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung aller Beteiligten zum Wohle der Kinder ist Voraussetzung und Aufgabe zugleich. Der Austausch zwischen den Eltern und den pädagogischen Fachkräften fördert das gegenseitige Verständnis und ermöglicht es, die Entwicklung der Kinder optimal zu fördern.
Tür- und Angelgespräche mit Müttern, Vätern und Großeltern beim Bringen und Abholen der Kinder sind für die Erzieher*innen selbstverständliche und spontane, jedoch intensive Kontaktmöglichkeiten, die überaus wertvoll sind. Darüber hinaus sind zusätzlich vereinbarte Gespräche mit Eltern (seitens der Erzieher*innen oder Eltern), die wichtige Anregungen für die weitere Begleitung, Unterstützung und Förderung des Kindes bieten, wichtig.
Durch die unterschiedlichen Formen der Elternmitarbeit, wie die Gestaltung von Festen und Feiern können sich alle Eltern je nach Zeit und Interesse einbringen.
Die Transparenz unserer pädagogischen Arbeit wird durch den Einsatz von Elternbriefen, Aushängen und Plakaten unterstützt.
Wir sind Familienzentrum Recklinghausen!
Ein Familienzentrum ist ein Ort für die ganze Familie. Die Leitidee der Familienzentren ist, Familien eine verlässliche Anlaufstelle für Alltagsfragen in ihrem Stadtteil zu bieten. Zu den Kernangeboten gehören Familienbildung in Form von Veranstaltungen, Workshops und Eltern-Kind-Gruppen, individuelle Familienberatung, Hilfe im Notfall sowie offene Treffpunkte, Sprach- und Integrationsangebote und Unterstützung bei Bildungs- und Betreuungsfragen. Diese Arbeit wird kontinuierlich begleitet von einem Zertifizierungsverfahren, das eine hohe Qualität der Angebote sicherstellt.
Das Projekt „Familienzentrum Recklinghausen“ ist einmalig in ganz NRW. Alle Familienzentren in Recklinghausen verstehen sich als eine Einheit und leisten die gleiche Arbeit. Deswegen gibt es das Netzwerkbüro als zentralen Ansprechpartner für alle Familienzentren. Zwei Koordinatorinnen unterstützen Familienzentren bei der Erweiterung der Angebote, der Zertifizierung zum Familienzentrum und der Vernetzung der Leitungen in den Stadtteilen.
Aufnahmekriterien für AWO Kindertageseinrichtungen
Die Aufnahmekriterien werden dem Kita-Rat zur Beteiligung vorgelegt. Die Einrichtungsleitung entscheidet über die Aufnahme der Kinder.
Grundvoraussetzungen:
Die Vorgaben des Jugendamtes sind zu berücksichtigen.
Eigene Kinder von Mitarbeiter*innen
Kinder, deren Eltern Mitarbeiter*innen des AWO UB Münsterland-Recklinghausen sind, haben Vorrang zum Besuch derselben oder einer im Unterbezirk befindlichen Kita.
Familien aus der jeweiligen Stadt / Jugendamtsbezirk
Kinder, die in der Gemeinde oder Stadt wohnen, werden aufgenommen bevor die freien Plätze an nicht dort wohnende Kinder vergeben werden. Nicht in der Kommune oder Gemeinde wohnende Kinder werden nur mit Zustimmung des Jugendamtes aufgenommen.
KiBiz Vorgabe
Kinder mit Rechtsanspruch auf eine Tagesbetreuung haben Vorrang vor Kindern ohne Rechtsanspruch.
Investivgeförderte Plätze
Zweckgebundene investiv geförderte U3- und Ü3-Plätze sind nur mit Kindern dieser Altersgruppe zu belegen.
Kinder, die zum 01.08. des Kita-Jahres den Rechtsanspruch erfüllen, haben Vorrang vor Kindern, die später im Kita-Jahr den Rechtsanspruch erfüllen. Kinder, deren Betreuungsvertrag zum 01.08.des Kita-Jahres beginnen kann, haben Vorrang vor Kindern, deren Vertrag später beginnen soll.
Kriterien, die bepunktet werden:
Alleinerziehend
Berufstätigkeit
Für alle Kriterien gilt:
Nach der erfolgten Bewertung aller Punktekriterien wird bei Punktegleichheit folgende Reihenfolge festgelegt:
Im Rahmen der Aufnahme sollte auf ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis geachtet werden. Innerhalb der jeweiligen Geschlechtergruppe werden nach vorhandenen freien Plätzen die jeweiligen U3- und Ü3-Plätze nach dem Geburtsdatum absteigend vergeben. Ältere Kinder haben Vorrang.
Allgemeine Informationen und Erläuterungen zum Elternbeitrag. Für die Inanspruchnahme eines Platzes in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung - ganz gleich in welcher Trägerschaft - kann ein Elternbeitrag erhoben werden. Dies ist in einer Satzung geregelt. Für die Festsetzung des Beitrages müssen dem Jugendamt Einkommensnachweise vorgelegt werden. Grundlage für die Beitragshöhe sind die 'positiven' Einkünfte. Der sich daraus ergebene Beitrag kann in der entsprechenden Elternbeitragstabelle entnommen werden.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:
Familienbüro Recklinghausen
Große Geldstraße 19
45657 Recklinghausen
Telefon: 492361502323
E-Mail: familienbuero@recklinghausen.de
Unsere Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 9-17 Uhr
Freitag: 9-14 Uhr
Samstag: 11-14 Uhr
Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt.
Zu den häufig gestellten Fragen.